Parkett, wohnen und wohlfühlen.
Mit einer Lebensdauer von mindes tens 80 bis 100 Jahren ist Massiv-Parkett sowohl eine Investition in traditionelle Werte als auch in eine naturverbundene Zukunft. Die Stärke des Holzes gewährleistet neben der Möglichkeit zur mehrfachen Aufarbeitung des Bodens, gleichzeitig eine zusätzliche Wärmedämmung. Das gilt sowohl für den privaten Wohnbereich, als auch für öffentliche und repräsentative Objekte.

Ob Stäbchen, Fischgrät oder als Intarsienarbeit - Parkett ist extrem vielseitig.
Der Bodenbelag aus Holz gilt noch immer als der repräsentativste unter den Fußböden.
Es stehen zahlreiche Holzsorten von Ahorn über Birnbaum oder Olive bis hin zu Zeder zur Wahl, wobei jedes Parkett mit seiner speziellen Farbgebung und Maserung seinen eigenen Charme hat.

Diese Vielfalt an Parkett-Sorten ermöglicht individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und passt zu jedem Einrichtungsstil. Mosaik-Parkett Mosaik-Parkett besteht aus kleineren und vor allem dünneren Holzlamellen mit 8–10 mm Stärke, in der Regel auf Netz geklebt. Standardmäßig werden quadratische Lamellen mit einer Kantenlänge von 12 oder 16 cm verlegt.

Das unbehandelt gelieferte Parkett wird nach dem Verkleben geschliffen kekittet und die Oberfläche lackiert oder geölt/gewachst. Seine geringe Aufbauhöhe ist ein großer Vorteil bei einer Fußbodenheizung, da der Wärmedurchgang wenig behindert wird. Auch wenn ein anderer Bodenbelag durch Parkett ersetzt werden soll, ist die geringe Dicke des Mosaikparketts von Vorteil.

Was Sie beim Umgang mit Parkett wissen und beachten sollten.
Parkett kennt zwei Oberflächenarten Grundsätzlich stehen Ihnen zwei verschiedene Oberflächenarten zur Wahl: die mit Lack versiegelte und die mit Öl-Wachs-Kombination behandelte. Keine von beiden ist besser oder schlechter als die andere. 

Versiegelte Böden, ob glänzend oder naturmatt, weisen eine regelrecht abgedichtete Holzoberfläche auf, wobei der Lack nur wenige Zehntelmillimeter ins Holz eindringt. Versiegelte Böden sind strapazierfähig, kratz- und abriebfest und mit den entsprechenden Pflegemitteln, zum Beispiel von Emsal, leicht zu pflegen. Kleine Schadstellen können Sie nicht partiell ausbessern, Sie müssen immer die ganze Fläche renovieren.

Geölte Flächen sind nicht dicht, sondern offenporig. Die Pflege ist entgegen der landläufigen Meinung nicht aufwendiger als bei versiegelten Böden, Schäden sind zudem auch partiell ausbesserbar. Der Holzcharakter wird bei geölten Böden noch stärker betont.

Parkett auf Fußbodenheizung
Parkettböden auf Fußbodenheizung sind kein Problem, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden, die man schon in der Planung berücksichtigen muss. Nur wenn im Vorfeld alle Möglichkeiten bekannt sind und soweit durchführbar auch gehandhabt werden, können Fugenbildungen weitestgehend minimiert werden. Es ist bekannt, dass gerade bei trockener Wärme jedes Holz (nicht nur Parkett) mit Schwindung reagiert. Das bedeutet im Falle von Parkett eine aufkommende Fugenbildung, die in erster Linie von der Temperatur und der Raumluftfeuchte abhängig ist.

Luftfeuchtigkeit
Warum Luftbefeuchtung nicht nur für Ihren Parkettboden gut ist. Die Luftfeuchte innerhalb einer normalen zentralbeheizten Wohnung wechselt im Laufe der Jahreszeiten sehr stark. Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit im Innenraum relativ hoch und im Winter, wenn die Zentralheizung bei niedrigen Außentemperaturen in Betrieb ist, sinkt die Luftfeuchtigkeit ab. Holz-Fußböden sind hygroskopisch (feuchtigkeitsbindend). Dies bedeutet: Bei feuchter Luft im Sommer ist auch die Holzfeuchte relativ hoch. Im Winter, bei trockener Heizungsluft, trocknet auch der Parkettboden aus. Trockenes Holz schrumpft bekanntlich und so entstehen Fugen.

Der Einwand, dass eben der Parkettboden trockener hätte eingebaut werden müssen, greift nicht. Parkettböden werden dem mittleren Raumklima, welches im Jahresdurchschnitt vorhanden ist, entsprechend getrocknet und angeliefert. Dies soll im Sommer starken Quelldruck und übermäßige Fugenbildung im Winter verhindern. Parkett wird in der Regel mit einer Feuchtigkeit gefertigt, die ungefähr 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit entspricht. Zusätzliche Luftbefeuchtung in der Heizperiode verhindern zu starkes Austrocknen des Parkettbodens und somit eine übermäßige Fugenbildung.

Auch Möbel, Zimmertüren, Musikinstrumente und andere Holzgegenstände leiden unter zu trockener Heizungsluft. Eine Luftbefeuchtung im Winter trägt nicht nur zur Werterhaltung Ihres Holzfußbodens bei, sondern verhindert auch Trocknungsschäden an Ihren Möbeln.

Trockene Heizungsluft strapaziert auch die Atemwege. Angefeuchtete Heizungsluft im Winter ist somit eine Wohltat für ausgetrocknete Schleimhäute. Fast jeder von uns kennt das unangenehme Gefühl, wenn die Nasennebenhöhlen austrocknen und ist froh, wenn das abgestellt werden kann.

Der Innungsbetrieb der Parkett- und Bodenleger berät Sie gerne über geeignete Luftbefeuchtungssysteme und bietet das für Sie Passende an.